Heizkosten-Check: Zahle ich zu viel?
Der belastbare Vergleichswert beim Heizen ist der Verbrauch je Quadratmeter und Jahr, nicht die Rechnungssumme. Erst er macht eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit einem 180-Quadratmeter-Haus vergleichbar — und zeigt, ob der Verbrauch am Gebäude liegt oder am Preis.
So rechnet dieser Rechner
Die abgelesene Menge wird auf Kilowattstunden Endenergie umgerechnet: Erdgas und Fernwärme direkt, Heizöl mit rund 10 kWh je Liter, Pellets mit rund 4.800 kWh je Tonne.
Der Kennwert wird in fünf Stufen eingeordnet — von unter 50 kWh je Quadratmeter (Neubauniveau) bis über 200 (unsanierter Altbau). Für den belastbaren Vergleich mit Gebäuden derselben Bauart und Größe ist der Heizspiegel die einschlägige Quelle; die Stufen hier sind Orientierung, keine Zertifizierung.
Das Sparpotenzial rechnet, was eine Stufe besser im Jahr an Kosten bedeuten würde — zu deinem heutigen Preis. Was es kostet, dorthin zu kommen, steht bewusst nicht dabei.
Welche Unsicherheiten bleiben
- WarmwasserLäuft die Warmwasserbereitung über dieselbe Anlage, steckt sie im Kennwert mit drin und hebt ihn.
- WetterEin kaltes Jahr hebt den Verbrauch um zehn Prozent und mehr. Ohne Witterungsbereinigung vergleicht man auch das Wetter.
- FlächeDie beheizte Fläche ist selten die Wohnfläche aus dem Mietvertrag.
- BauartEin freistehendes Haus verliert mehr als eine Wohnung im Geschoss — bei gleichem Dämmstandard.
130 m², 18.000 kWh Gas: 138 kWh je Quadratmeter — die Stufe „mittel“, der häufigste Bereich im Bestand. Zu 11,93 ct/kWh sind das 2.147 € im Jahr. Auf 100 kWh je Quadratmeter zu kommen, wäre 596 € weniger im Jahr.
Häufige Fragen
Was ist ein normaler Verbrauch?
Warum weicht mein Wert von der Abrechnung ab?
Zahle ich zu viel für die Kilowattstunde?
Nächster Schritt
Endenergie Heizung, ohne Warmwasser getrennt auszuweisen.